Das Wesen des Steins äußert sich im reinen Sosein,
und erscheint von daher als Symbol für das menschliche
Selbst besonders geeignet. Schon die alten Germanen
glaubten, dass die Seelen der Toten in den Grabsteinen
weiter existierten, dass etwas ewiges von den Verstorbenen
übrig sei, welches sich am geeignetsten in einem Stein
symbolisieren lässt.
Über den Stein
Die Tatsache, dass das höchstwertige und häufigste Symbol
des Selbst ein Gegenstand aus anorganischer Materie ist,
weist auf das Phänomen einer noch ungeklärten Beziehung
von Geist und Materie hin.
In diesem Bereich entsteht Zufall als sinnvolles Zusammentreffen
eines inneren mit einem äußeren Ereignis, ohne kausalen
Zusammenhang. Dieses Phänomen bezeichnet C. G .Jung als
"Synchronizität".
Steinbildhauer-Workshops
In den von mir geleiteten Steinbildhauer-Workshops, kann
eine Auseinandersetzung mit dem Stein erfahren werden.
Es ist eine künstlerische Arbeit, die Körpereinsatz fordert,
aber nicht abhängig von Körperkraft ist.
Eingefahrene Denk- und Wahrnehmungsgewohnheiten erkennen,
in Bewegung bringen und sich schließlich von ihnen
verabschieden um sich für neues öffnen zu können, das gehört
zu den Intentionen meiner Bildungsarbeit, die ich vom
Standpunkt des Künstlers aus betreibe.
Dabei möchte ich systemorientierte Wege und Methoden umgehen
oder verlassen. Traditionelle Formen werden nicht
grundsätzlich negiert sondern in Frage gestellt.
Aktuelle Termine
zu den Workshops finden Sie unter Projekte oder erfragen sie bitte per E-Mail an atelier54@t-online.de - alternativ gerne auch telefonisch.